Die Hungerburgbahn Stationen: Ein Meisterwerk von Zaha Hadid
Die besonderen Stationen der Hungerburgbahn sind untrennbar mit dem Namen der weltberühmten, 2016 verstorbenen Architektin Zaha Hadid verbunden. Sie war verantwortlich für das visionäre Design der gesamten Strecke, die 2007 neu eröffnet wurde. Ihr Konzept war es, die vier Stationen nicht als einzelne Gebäude, sondern als eine gestalterische Einheit zu sehen. Die Hungerburgbahn Stationen sollen die Stadt (Urban) mit dem Berg (Alpin) verbinden. Hadid ließ sich dabei von der Natur inspirieren und gestaltete die gläsernen und stählernen Formen in Anlehnung an fließendes Gletschereis und Schneeformationen. Du erlebst also bei deiner Fahrt an jeder Haltestelle ein Stück modernes, preisgekröntes Design, das den Kontrast zwischen Altstadt und Alpenwelt bewusst aufzeigt.
Die Talstation Altstadt: Das Tor unter der Stadt

Deine Fahrt mit der Hungerburgbahn beginnt in der Talstation Altstadt, die du bequem von der Altstadt Innsbruck direkt neben der Hofburg, erreichst. Diese Station ist Hadids minimalistischer Beitrag zum historischen Zentrum: Um die Silhouette der Stadt nicht zu stören, ist die Haltestelle fast komplett unterirdisch angelegt. Nur der Zugang ist sichtbar und präsentiert sich als schick geschwungene, gläserne Eisscholle. In der unterirdischen Halle kaufst du dein Ticket und hast es super praktisch. Hier startest du unter der Erde und fährst in den ersten Tunnel.
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Die Station ORF Tirol: Die Skulptur am Flussufer

Bevor die Hungerburgbahn den Inn auf der eleganten Brücke überquert, erreichst du die Haltestelle ORF Tirol, die viele noch als Station Löwenhaus kennen. Sie wurde 2025 umbenannt nach dem nahegelegenen Gebäude des ORF Tirol. Es ist die erste oberirdische Station. Architektonisch gesehen ist sie ein echter Blickfang. Sie ist als freistehender, transparenter Pavillon aus Stahl und Glas gestaltet, der dynamisch und leicht wirkt und die Bewegung der Bahn widerspiegelt. Die Station dient primär der Erschließung des Wohngebiets am Flussufer. Für dich als Fahrgast ist sie der Punkt, an dem die Bahn sofort wieder in den Berg eintaucht: Unmittelbar nach der Haltestelle fährt sie in den Weiherburgtunnel ein, um den extrem steilen Anstieg Richtung Hungerburg zu meistern.
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Die Haltestelle Alpenzoo: Der Stopp in der Natur

Nachdem die Bahn den steilsten Teil der Strecke im Tunnel hinter sich hat, hält sie an der Station Alpenzoo. Diese Haltestelle hat eine touristische Funktion: Sie ist der direkte Zugang zu Europas höchstgelegenem Zoo. Das Design von Hadid ist hier funktionaler und schlichter als an den Endpunkten, als eine Art schalenartige Überdachung gestaltet. Die Transparenz ist hier entscheidend, denn sie schützt dich beim Ein- und Aussteigen, aber lässt gleichzeitig den vollen Blick auf die umliegende, bewaldete Hanglage zu. Hier merkst du wirklich, dass du in der alpinen Natur angekommen bist.
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Die Bergstation Hungerburg: Drehscheibe und Panoramablick

Die letzte Haltestelle ist die Bergstation Hungerburg auf 860 Metern. Sie ist die größte und komplexeste der oberirdischen Bauten. Das Design hier ist besonders prominent und folgt dem Gletschereis-Look Hadids, wobei die weit auskragende Dachstruktur einen geschützten Raum schafft. Die Station ist die wichtigste Drehscheibe für deine Weiterreise: Direkt vor dem Gebäude liegt der Hermann-Buhl-Platz, der dir einen grandiosen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Von hier aus gehst du nur wenige Schritte, um in die Seegrubenbahn umzusteigen, die dich weiter hinauf Richtung Top of Innsbruck bringt. Das Stadtviertel Hungerburg bildet den faszinierenden und architektonisch gelungenen Übergang zwischen der modernen Stadt und den Bergen über Innsbruck.
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Weiterführende Links
- wissenswert über die Hungerburgbahn
- der aktuelle Hungerburgbahn Fahrplan
- so teuer sind die Hungerburgbahn Preise
- die Hungerburgbahn ist Teil der Nordkettenbahn



