Nordkette

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Nordkette Innsbruck

Die Nordkette prägt auch das Bild in der Altstadt Innsbruck
Die Nordkette prägt das Bild in der Altstadt Innsbruck
Komm mit auf meine Nordkette - Eindrücke!
Dank Nordkettenbahn geht es von der Altstadt Sighseeing hinauf zum Top of Innsbruck – Komm mit auf meine Nordkette – Eindrücke!

Die Nordkette in Innsbruck ist das markante Bergmassiv, das sich direkt über der Stadt erhebt. Es sind die südlichsten Gipfel des Karwendels. Dank der modernen Nordkettenbahn gelangt man mit einer Standseilbahn und Gondel in nur 20 Minuten von der Innenstadt in hochalpines Gelände. Auf dem höchsten Punkt – dem Hafelekar – genießt man auf 2.334 Metern eine spektakuläre 360-Grad-Aussicht auf die pulsierende Stadt und das unberührte Karwendel. Im Sommer gehen die Einheimischen hier Wandern, Klettern und Mountainbiken, im Winter Skifahren und Freeriden.

Die Nordkette ist das Erste, was du auf deinem Weg nach Innsbruck siehst – egal ob du mit dem Auto, Zug oder gar dem Flugzeug nach Innsbruck anreist. Unter der Nordkette versteht man die Bergkette im Karwendel. Wie eine Kette liegen die Berggipfel im Norden von Innsbruck, daher auch der Name Nordkette. Es sind mächtige steile Felswände, das macht diese Berge besonders attraktiv. Die Nordkette ist über 2000 Meter hoch. Deshalb wirkt sie so majestätisch. Die Nordkette ist immer präsent – auch wenn du mitten in der Fußgängerzone der Stadt stehst. Gleichzeitig ist dieses Gebiet der Erholungsraum für die Leute, die hier wohnen oder Urlaub machen.

Ich möchte dir ein paar Eindrücke von der Nordkette vermitteln, mit vielen Klischees und dem einen oder anderen Geheimtipp – den nicht einmal alle Einheimischen kennen. Die Nordkette bietet tolle Möglichkeiten für Spaziergänge, alpine Wanderungen oder einfach nur einen atemberaubenden Ausflug beim Innsbruck Sightseeing. Die Nordkettenbahn macht dies möglich. Sie verkehrt zu jeder Jahreszeit. Ich war nun schon sehr oft dort oben und habe einiges zu berichten. Lehn dich zurück, lass dich inspirieren und verführen! Schon viele tausend Leser vor dir waren davon begeistert.

Viele Höhenmeter zwischen den Gipfeln und der Stadt

Der Blick über die Stadt, links am Bildrand im Wald die Hungerburg, dahinter die Nordkette
Der Blick über die Stadt, links am Bildrand im Wald der Ortsteil Hungerburg, dahinter die Nordkette
Auch das ist die Nordkette
Berg in der Stadt, auch das ist die Nordkette
Das ist die Nordkette von der Hofburg gesehen - findest du die Bergstation am Hafelekar?
Das ist die Nordkette von der Hofburg gesehen – findest du oben die Bergstation am Hafelekar?

Genau genommen beginnt das Gebiet der Nordkette im Inntal nördlich des Inns und führt hinauf zum Hafelekar auf rund 2300 Metern Seehöhe. Innsbruck liegt mit dem Inn auf 574 Meter. Zwischen dem urbanen Raum und den Bergspitzen sind 1700 Höhenmeter, die unterschiedliche Ziele und Sehenswürdigkeiten haben. Unten ist es grün und Siedlungsgebiet, oben herrscht der blanke Fels. Ich nehme dich mit – von unten im Tal bis zum höchsten Punkt, das gleichzeitig das Top of Innsbruck ist.

Der erste markante Punkt von der Altstadt Innsbruck Richtung Gipfel ist die Hungerburg, der höchstgelegene Stadtteil von Innsbruck. Von hier aus bietet sich bereits ein beeindruckender Blick auf die Berglandschaft. Weiter oben befindet sich die Seegrube, wo im Sommer Downhill-Biking und im Winter Skifahren möglich ist.

Schließlich erreicht man das Hafelekar, das Top of Innsbruck, von wo aus man eine richtig spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die Berge genießen kann. Die Nordkettenbahn ist das Verkehrsmittel, um die Nordkette zu erkunden und alle Facetten dieser faszinierenden Bergwelt zu erleben. Mit ihrer Hilfe kannst du als Besucher von der Altstadt bis zum Gipfel der Nordkette gelangen.

Die Hungerburg auf der Nordkette

Erkennst du im Wald die Schneise? Hier fährt die Hungerburgbahn auf die Nordkette
Erkennst du im Wald die Schneise? Hier fährt die Hungerburgbahn auf die Nordkette

Oberhalb der Innenstadt ist der erste markante Punkt auf der Nordkette die Hungerburg. Es ist einer der Stadtteile von Innsbruck. Genau genommen ist die Hungerburg der höchstgelegene Stadtteil Innsbrucks. Rund 300 Höhenmeter oberhalb der Altstadt Innsbruck hast du hier bereits die ersten schönen Ausblicke auf die Berge im Süden. Von der Aussichtsplattform am Platz der Hungerburgbahn Bergstation siehst du sogar hinüber zur Bergiselschanze. Auch die bekannte Europabrücke ist sichtbar.

Zwischen der Hungerburg und dem Inn ist der Hang stark bewaldet. Wenige Häuser spitzen zwischen den Bäumen hervor. Mittendrin ist auch der Alpenzoo. Er ist laut Wikipedia „einer der höchstgelegenen Zoos Europas“. Ich bin kein Freund von Zoos, deswegen kann ich dazu nichts sagen. Interessant für Kinder finde ich hier oben den aussichtsreichen Spielplatz am Judenbühel. Er ist relativ groß, hat eine tolle Aussicht und ist nicht so überlaufen. Einer der Geheimtipps.
–> Hungerburg
–> Hungerburgbahn

Die Seegrube auf der Nordkette

Das ist die alpine Aussichtsterrasse auf der Seegrube
Das ist die alpine Aussichtsterrasse auf der Seegrube
Aussichtsplattform auf der Seegrube Innsbruck
Aussichtsplattform auf der Seegrube Innsbruck

Auf der Hungerburg ist die letzte Siedlung. Darüber findest du die Anlagen der Bergbahn, die vereinzelten Hütten am Berg und viel Natur. Für mich beginnt das Erlebnis Nordkette daher oberhalb der Hungerburg. Zuerst ist noch Laubwald. Das ist im Herbst mit der Laubfärbung wunderbar. Falls du eine Wanderung planst: Die Temperatur ist im Herbst angenehm, da du dich hier in der Sonne bewegst, während es nordseitig schon sehr kalt und schattig wird. Von der Hungerburg geht es hinauf zur Seegrube.

Die Seegrube ist der „Umschlagplatz“ der Nordkettenbahn. Von der Hungerburg kommend, endet hier die Gondel der Seegrubenbahn. Gleichzeitig beginnt auf der Seegrube die Bahn hinauf zum Hafelekar, dem Top of Innsbruck. Auf der Seegrube ist im Sommer der Start für die Downhillbiller. Einer der schwierigsten Downhills der Alpen beginnt hier. Für die Besucher der Seegrube ist das ein sehenswertes Spektakel, wenn sich die in Schutzmontur gehüllten Biker auf den steilen Rampen den Berg hinunter stürzen.

Der Perspektivenweg an der Seegrube ist ein einzigartiger Panoramaweg, der Kunst und Natur miteinander verbindet. Auf nur 1,8 Kilometern Länge bietet der Rundweg eine Reihe von architektonisch gestalteten Aussichtsplattformen. Diese Konstruktionen, die sich optisch an die Lawinenverbauungen der Region anlehnen, sind strategisch platziert, um spektakuläre Ausblicke über das gesamte Inntal und die Karwendel-Bergwelt zu ermöglichen. Der Weg ist leicht begehbar und eignet sich perfekt für Familien und ungeübte Wanderer. Er stellt nicht nur einen Weg dar, sondern eine visuelle Reise, die die Schönheit der alpinen Landschaft aus immer wieder neuen Blickwinkeln feiert.

Im Winter ist rund um die Seegrube das Skigebiet der Innsbrucker. Gerade bei Neuschnee ist es ein Paradies. Boarder und Carver schätzen die Piste und auch so manche Tiefschneeabfahrt daneben. Für sehr gute Skifahrer sind die langezogenen Kare bei guter Schneelage ein besonderes Vergnügen. Im April verwandelt sich dieser Bereich zu einem Eldorado für eine besondere Wintersportart, das Figln. Der Spaßfaktor ist hoch und hier geht das Rutschen auf dem weichen Firn besonders gut.

Zugang zur Seegrube hast du mit der Seegrubenbahn. Von der Seegrube startet die Hafelekarbahn.
–> Seegrubenbahn
–> Hafelekarbahn

Hafelekar – Top of Innsbruck

Auf der Nordkette
Auf der Nordkette Innsbruck
Am Hafelekar auf der Nordkette
Am Hafelekar auf der Nordkette
Mit der Nordkettenbahn kommst du hierher zum Hafelekar
Mit der Nordkettenbahn kommst du hierher zum Hafelekar

Ganz oben auf der Nordkette ist das Hafelekar samt der 2334 Meter hohen Hafelekarspitze. Hier bist du dann so hoch, dass du nicht nur hinunter auf die Stadt Innsbruck schauen kannst, sondern auch über die Nordkette hinaus auf die anderen Berge im Karwendelgebirge. Selbst die Zugspitze samt Wettersteingebirge ist zu sehen! Es ist ein einzigartiges Vergnügen, das du Dank der Nordkettenbahn ohne alpine Kenntnisse erleben kannst. Die Aussichtspunkte erreichst du im Sommer ohne größere Ausrüstung. Ich schon Gäste mit Stöckelschuhen da oben angetroffen. Den Kurztrip auf´s Hafelekar nutzen tausende Gäste der Stadt. Aber auch die Innsbrucker fahren gerne herauf und genießen diese Berge direkt in der Stadt. Wenn du gerne wandern magst: Am besten geht das samt Wanderausrüstung auf dem bekannten Goetheweg. Es ist der beste Höhenweg, den Innsbruck zu bieten hat! Der Start ist am Hafelekar.
–> hier kannst du meine Goetheweg Erlebnisse anschauen

TIPP DES AUTORS: Wenn du das auch mal erleben willst, kann ich dir Dank meiner Zusammenarbeit mit der Nordkettenbahn dein Hafelekar-Ticket um 10% günstiger anbieten! Nirgendwo sonst musst du weniger bezahlen. Und wenn du es gleich hier bestellst, sparst du dir das lange Warten an der Kasse…
–> mein Tag am Hafelekar samt 10% Rabattcode

Nordkettenbahn

Die Nordkettenbahn ist das zentrale Verkehrsmittel aus der Altstadt bis ganz hinauf zum Top of Innsbruck. Mit dieser Bahn kommst du zu all den schönen Plätzen auf der Nordkette. Die moderne Bergbahn startet direkt in der Innenstadt und endet ganz oben am Berg. Die Talstation befindet sich beim Congress Innsbruck in der Altstadt. Die Nordkettenbahn ist nicht nur ein Transportmittel, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk, das von renommierten Architekten wie Zaha Hadid gestaltet wurde. Schau dir mal diese besondere Architektur der Zaha Hadid Bauwerke an.

Die Fahrt mit der Nordkettenbahn ist in drei Sektionen unterteilt: Die Hungerburgbahn führt von der Altstadt zur Hungerburg, die Seegrubenbahn bringt die Passagiere von der Hungerburg zur Seegrube und die Hafelekarbahn führt schließlich zum Hafelekar, dem höchsten Punkt der Nordkette. Die Nordkettenbahn hat eine lange Geschichte, die bis in die 1920er Jahre zurückreicht.

Die Nordkettenbahn ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel, sondern bietet auch im Winter vielfältige Freizeitmöglichkeiten wie Skifahren, Snowboarden und Schneeschuhwandern. Zudem gibt es im Frühling die einzigartige Möglichkeit des Figln, das nur auf der Nordkette möglich ist und viele Besucher anzieht. Alle Preise, Öffnungszeiten und was sonst wissenswert ist, das findest du hier:
–> Nordkettenbahn Preise – Öffnungszeiten

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